Daten MaBiS-Benchmark 2024
36
Netzbetreiber mit 36 Bilanzierungsgebieten
1,62 TWh
Ausgleichsenergie der betrachteten Differenzenbilanzkreise 2023
> 5,4 Mio.
Messlokationen
60 %
der Teilnehmer setzen auf netzindividuelle Standardlastprofile
mind. 625 GWh
vermeidungsfähige Ausgleichsenergiemengen in den betrachteten Differenzenbilanzkreise durch netzspezifische Profile
8,9 Mio. Einwohnern
analysierte Bilanzierungsmengen
inkl. 2020
mit der Corona-Krise und dem vom Normaljahr abweichenden Verbrauchsverhalten in Haushalt und Gewerbe während der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19
Nehmen Sie Qualität und Kosten Ihrer Netzbilanzierung unter die Lupe!
Die Differenzmengen, die in einem Bilanzierungsprozess zwangsläufig entstehen und für die sie wirtschaftlich verantwortlich sind, sind weiterhin für synthetisch bilanzierende Netzbetreiber eine wiederkehrende Herausforderung.
Vielfältige Faktoren wie z. B.
- der kontinuierliche Zubau von nicht-leistungsgemessenen Photovoltaikanlagen mit / ohne Batteriespeicher- und Heim-Energiemanagementsystemen (HEMS)
- die recht hohe Sonnenstundenanzahl in 2025 (aber nicht so hoch wie in 2022)
- der fortschreitende Rollout von intelligenten Messsystemen (iMSys) zur Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) - inzwischen sind 23,3 % der Pflichteinbaufälle ausgestattet (Stand: Q4 2025)
- Änderungen im Verbrauchsverhalten durch das hybride Arbeiten - nicht „alles zurück ins Büro“, sondern „hybrid mit Regeln“
- das seit 2021 anhaltende Sparverhalten der Kunden und das Streben nach mehr Effizienz und Verbrauchstransparenz
- die Einführung eines Instruments zur Steuerung von § 14a EnWG Verbrauchseinrichtungen inkl. zeitvariablen Netzentgelten (Modul 3)
stellen wesentliche Einflussgrößen auf die Bilanzierungsqualität dar, insbesondere wenn durch den Einsatz von intelligenten Messsystemen (iMSys) auf Basis der Zählerstandsgangmessung die SLP-Restlast verringert wird. Das Fehlen der großen SLP-Kunden aber auch einer kritischen Summe von Kleinkunden sowie die damit einhergehende ÜNB-Aggregationsverantwortung für iMSys wird Einfluss auf die bisherige Qualität der Netzbilanzierung im jeweiligen Netz haben. Eine kontinuierliche Überwachung und präzise Maßnahmen je Netzgebiet sind zur Begrenzung der Risiken essenziell.
Basis für kontinuierliches Monitoring
Wesentliche Auslöser der durchgeführten Vergleiche waren und sind wie gehabt u. a. fehlende Anerkennung von Kosten des Differenzenbilanzkreises, vorhandenes Optimierungspotenzial für die Risikominimierung und Effekte aus erfolgten Optimierungsmaßnahmen (u. a. Profilanpassungen). Auch Aspekte im Rahmen der Beschaffungsmöglichkeiten haben einen relevanten Einfluss. In unserem letzten Benchmark (Nr. 6) war der geeignete Zeitpunkt, die Basis-Bilanzierungsqualität vor dem iMSys-Rollout festzustellen. Diese Kennzahl kann nun als Grundlage für ein regelmäßiges Monitoring im Zuge des bevorstehenden Rollouts von intelligenten Messsystemen verwendet werden.
Benchmark der Rest-DBA (nach Prognose):
Analysieren Sie wie gut Ihre eigene DBA-Prognose ist!
Seit 2020 bieten wir aufgrund der Nachfrage von Netzbetreibern auch den Benchmark der sog. Rest-DBA an, d. h. der resultierenden Zeitreihe nach Prognose der Differenzzeitreihe (DBA).
Anonymisierter Benchmark zur Netzbilanzierung
Im Rahmen des BET-MaBiS-Benchmarks bestimmen wir für Ihre Netzbilanzierung Strom die relevanten Kennzahlen, auf die es bei der Bewertung der Bilanzierungsqualität und Kosten der Differenzmengen ankommt. Auf dieser Basis erfolgt eine anonymisierte Einordnung in das Teilnehmerfeld, welche aufzeigt, wo Ihr Unternehmen im Branchenvergleich steht. Die wesentlichen Eckdaten des Teilnehmerumfeldes stellen wir ebenfalls aggregiert und anonymisiert zusammen.
Individuelle Analysen
Sie möchten wissen, wo Sie als Netzbetreiber nach fünfzehn Jahren MaBiS in Sachen Bilanzierungsqualität stehen und ob Ihre Maßnahmen den erhofften Erfolg gebracht haben?
- Wie stellt sich meine Bilanzierungsqualität im Vergleich zu anderen Netzbetreibern dar?
- Welche Stellschrauben für die Bilanzierungsqualität erscheinen bzgl. ihrer optimierenden Auswirkung vielversprechend für mich?
- Führe ich eine optimale Bewirtschaftung der Differenzzeitreihe durch?
- Wie gut ist meine Prognose der Differenzzeitreihe?
- Und im Hinblick auf kommende Kostenprüfungen: Inwieweit lohnt sich für mich eine Risikominimierung aufgrund potenzieller Nichtanerkennung der in diesem Bereich anfallenden Kosten?
In unternehmensindividuellen Analysen schauen wir uns Ihre Netzbilanzierung genauer an und beantworten diese Fragen für Sie.
Nutzen Sie unsere Expertise
Der Benchmark hilft Ihnen bei der gezielten Qualitätsbewertung und Identifikation von Handlungsbedarf in der Netzbilanzierung. So konnten die Teilnehmer bereits in den letzten Benchmarks die Ergebnisse erfolgreich nutzen, um ihre Bilanzierungsqualität systematisch zu verbessern.
Ein nach 15 Jahren MaBiS neu aufgesetzter MaBiS-Benchmark begleitet wieder strategisch und qualitätssichernd mit unternehmensindividuellen Ergebnissen sowie anonymisierten Auswertungen die Netzbilanzierung des einzelnen Netzbetreibers.
Wir möchten daher in Kürze den 7. bundesweiten MaBiS-Benchmark durchführen und dabei die Jahre 2024, 2025 und ggf. 1. HJ 2026 in den Fokus stellen. Als Eingangsdaten sind im Wesentlichen die entsprechenden MaBiS-Zeitreihen sowie ein überschaubarer Umfang an Zusatzinformationen erforderlich, so dass die zeitliche Belastung zur Datenlieferung relativ gering ist. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann sprechen Sie uns gerne an.
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